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High Power SPI LEDs die normale LEDs alt aussehen lassen

SPI LED Blog

Es gibt unfassbar viele LEDs da draußen. Analoge LED-Streifen, adressierbare SPI-LEDs, 60 LEDs pro Meter, 144 LEDs pro Meter, COB-Streifen mit hunderten Chips auf einem Meter. Wer sich etwas mit Licht beschäftigt, kennt das alles. Und in den meisten Projekten kommt man damit auch wunderbar klar.


Aber dann gibt es diese Momente.
Du willst keinen gleichmäßig leuchtenden Streifen. Du willst richtig Licht an einem Punkt. Einen Akzent. Einen Spot. Einen Effekt, der knallt. Und plötzlich merkst du: Selbst ein voll bestückter LED-Streifen hilft dir hier nicht weiter.

Genau an dieser Stelle kommen High-Power SPI LEDs ins Spiel.

High Power LED vergleich Ausleuchtung

Warum LED-Streifen manchmal einfach an ihre Grenze kommen

LED-Streifen sind großartig, wenn es um Fläche geht. Ambientebeleuchtung, indirektes Licht, lange Linien. Dafür sind sie gemacht. Aber sie haben konstruktionsbedingt ein Problem: Die Leistung verteilt sich auf sehr viele kleine LEDs.


Selbst ein 144 LEDs pro Meter Streifen bleibt am Ende ein Meter Streifen. Viel Licht, ja. Aber eben nicht punktuell. Wenn du versuchst, damit einen starken Lichtpunkt zu erzeugen, brauchst du entweder extrem viele LEDs auf engem Raum oder du akzeptierst, dass es nicht so hell wird, wie du es eigentlich willst.


Und genau da fängt das Nachdenken an.


Was wäre, wenn man die Leistung nicht verteilt, sondern bündelt?

High-Power SPI LEDs. Die Eskalationsstufe!

High-Power SPI LEDs sind im Grunde genau das: gebündelte Leistung. Statt dutzender kleiner LEDs hast du hier ein einzelnes Modul, das drei oder vier Watt liefert. Pro LED. Und das adressierbar.


Es gibt sie als RGB-Variante mit drei Watt und als RGBW-Variante mit vier Watt. Also ein Watt pro Kanal. Diese Teile lassen sich aneinanderketten wie normale SPI-LEDs, fühlen sich aber leistungsmäßig eher wie kleine LED-Spots an.


Der Unterschied zu einer klassischen SMD-LED ist nicht subtil. Der ist sofort sichtbar.


Was mir persönlich gut gefällt: Die Module kommen direkt mit einer integrierten Aluminiumplatte. Das ist kein Marketing-Gag, sondern schlicht notwendig. Drei oder vier Watt auf so kleiner Fläche werden heiß. Punkt. Die Kühlung ist also gleich mitgedacht, man muss nicht anfangen, sich irgendwelche Zusatzlösungen zu basteln.

RGB und RGBW sehen optisch fast identisch aus. Erst wenn man genau hinschaut, erkennt man bei der RGBW-Variante den zusätzlichen Weißchip in der Linse. Standardmäßig liegt das Weiß bei 3000 Kelvin, was für die meisten Anwendungen einfach passt.


Wenn du die RGBW High Power in 6500 Kelvin benötigst, kannst du gerne Bescheid geben. Unser Standard ist aufgrund der Nachfrage einfach 3000 Kelvin

Leistung vergleichen – warum Ampere mehr Sinn ergeben als Watt

An dieser Stelle wird es kurz technisch, aber das ist wichtig.


Viele vergleichen LEDs über Watt. Das klingt logisch, ist es hier aber nur bedingt. Der Grund ist simpel: Die einen LEDs laufen auf 12 Volt, die anderen auf 5 Volt. Die Wattzahl allein sagt dir dann nicht wirklich, was elektrisch passiert.


Ampere sind hier deutlich ehrlicher.


Eine typische RGBW 5050 SMD-LED zieht ungefähr 0,04 Ampere.
Eine High-Power LED liegt bei rund 0,8 Ampere pro Modul.

Vergleich von High Power SPI LED Modul zu SMD 5050


Auf dem Papier ist das erst mal das 20-Fache. Und ja, so fühlt es sich auch an.
Das ist kein feiner Unterschied, das ist eine andere Liga.


Natürlich heißt das nicht automatisch, dass sie 20-mal heller ist. Aber es gibt dir ein gutes Gefühl dafür, wie viel elektrische Leistung hier tatsächlich umgesetzt wird.

Lumen, Effizienz und der Vergleich mit einem ganzen Meter LED-Streifen

Jetzt wird es spannend.


Nehmen wir einen klassischen adressierbaren LED-Streifen mit 144 LEDs pro Meter und etwa 32 Watt Leistungsaufnahme. Der liefert, je nach Farbe, mehrere hundert Lumen. Aber eben verteilt auf einen ganzen Meter.


Wenn man das mit einer einzelnen 4-Watt-RGBW-High-Power LED vergleicht, sieht man schnell:
Ja, der Streifen gewinnt auf die Fläche gerechnet.


Aber das Modul steht plötzlich ziemlich gut da, wenn man bedenkt, dass es ein einzelner Punkt ist. Rund 100 Lumen Weiß aus einem einzelnen Bauteil, das nicht mal annähernd so viel Leistung braucht wie ein ganzer Meter Streifen.


Das ist der entscheidende Punkt. Es geht hier nicht um „mehr Lumen insgesamt“, sondern um Lichtdichte. Und die ist bei diesen Modulen schlicht enorm.

Abstrahlwinkel und Wärme – zwei Dinge, die oft unterschätzt werden

Der Abstrahlwinkel liegt bei etwa 140 Grad. Das sind gut 20 Grad mehr als bei vielen klassischen SMD-LEDs. Das Licht ist also nicht nur hell, sondern auch etwas breiter gestreut. Gerade bei Akzenten oder indirekten Anwendungen ist das ein echter Vorteil.


Die Wärmeentwicklung ist, wie zuvor erwähnt, kein Nebenthema. Deswegen finde ich es gut gelöst, dass der IC nicht in der LED sitzt, sondern außerhalb. Weniger Hitze direkt am Chip, bessere Lebensdauer, weniger Stress für das Material. Klingt unspektakulär, macht in der Praxis aber einen großen Unterschied.

Steuerung? Ganz normal SPI

Trotz der Leistung bleiben es ganz normale adressierbare LEDs. SPI rein, fertig.


Ob WLED, gängige Controller oder andere Systeme – solange der richtige IC ausgewählt ist, laufen die Dinger absolut unauffällig. Kein Sonderprotokoll, kein exotischer Kram. Einfach machen.


Der High Power RGBW LED Spot L047 hat den SM16714 IC, Dieser ist ein 4 Kanal IC und kann in WLED ohne Probleme über die SK6812/WS2814 RGBW Typen gesteuert werden.


Bei dem High Power RGB Spot L017 ist es tatsächlich ein WS2811 IC, welcher in WLED als WS281x verwendet werden kann.

Wann machen High-Power LEDs wirklich Sinn?

Wenn du eine Fläche gleichmäßig beleuchten willst, nimm einen LED-Streifen. Wenn du Ambient Light brauchst, ebenfalls. Dafür sind diese Module nicht gedacht.


Aber wenn du Akzente setzen willst. Wenn du Architektur betonst. Wenn du im Messebau, in Installationen oder in kreativen Projekten plötzlich merkst, dass „mehr vom Gleichen“ nicht mehr hilft – dann sind High-Power SPI LEDs genau das richtige Werkzeug.


Wenn du ein konkretes Projekt im Kopf hast und unsicher bist, ob das hier passt, meld dich. Lieber vorher einmal sauber drüber reden, als später feststellen, dass man am falschen Ende gespart hat.